











Bereits wie im letzten Jahr wollten wir den Herbstvereinsausflug wieder mit dem Besuch des Coupe Icare ausklingen lassen. Wir packten zeitig in Laragne und waren schon ca. 2 Stunden später vor Ort. Um 11:00 sollte das größte Spektakel der Veranstaltung, das Verkleidungsfliegen, beginnen. Zäher Hochnebel, der partout nicht abziehen wollte, stellte uns alle auf eine Geduldsprobe. Schließlich ging es dann um 12:30 los und hat 4 Stunden so manches Highlight geboten. Man glaubt gar nicht, was die Leute so auf sich nehmen, um dem geneigten Zuseher ein spektakuläres Kostüm zu bieten, welches auch noch startfähig und fliegbar sein soll. Wir wunderten uns mehr als einmal, daß die Protagonisten bei schwierigsten Windbedingungen (Rückenwind, Seitenwind, Nullwind.....) und eifrigen Starthelfern (die mehr als einmal vor dem Abgrund quasi die Notbremse zogen) doch irgendwie in die Luft kamen.
Zu sehen waren auch größere Gruppen, die auch vor dem Start eine Performance zeigten, wie z.B. die Flugzeugcrew des Bio-Airports St. Hilaire, die Ritter, die Torreros aus Andalusien (übrigens schöne Grüße von Gerardo Ganter an alle DGFC`ler), die Schlümpfe (les stroumpfes), Adam und Eva, Drachencrew für freies Tibet, Teilnehmer der Winterolympiade (so startete ein Tandem als Bob !! und ein Soloflieger als Schifahrer mit Schiern an den Füssen !!) etc. etc.
Aber auch Einzelperformer und Tandemgespanne ließen ihrer Phantasie freien Lauf, wie z.B. der fliegende Farnbuschen, der Falkner mit seinem Weißkopfadler, Baby Olaf im Schnabel des Storchs, der Coyote auf Rollerskates und Rakete auf der Jagd nach den Roadrunnern mit Drachen, fliegende Bonbons, der Stern, der Mann mit der längsten Luftballonschlange der Welt, ein Pagengespann und, und....
Dazwischen stürzten sich immer wieder wagemutige Speedflyer den Abgrund nach dem Start hinunter. Draußen zogen die Acropiloten, Drachenflieger und Swiftpilot Manfred Ruhmer ihre coolen Acroshows ab.
Man kam aus dem Staunen nicht heraus und die Zeit verging sprichwörtlich "wie im Flug".
Absoluter Höhepunkt war der letzte Teilnehmer, der in einer Art Zeppelinfisch mit 4 Starthelfern beim ersten Versuch bereits abhob (ein zweiter wäre sowieso nicht mehr möglich gewesen). Dabei saß der Pilot in ca. 3 Meter Höhe auf einer fahrbaren Leiter. Man stelle sich einen Fehlstart in den Abgrund vor.....Wie die Landung ohne Umkippen erfolgte, wissen nur die Zuseher am Landeplatz.
Nach diesen Höhepunkten quetschten wir uns durch die Ausstellungshallen, sahen beim Aufziehwettbewerb zu, bestaunten den Gebrauchtmarkt (hier findet man noch richtige Raritäten der ersten Stunde), sahen den Moschiacrofliegern zu, aßen "leckere" Merguez mit Pommes und spülten es mit Billigbier hinunter.
Deutlich gezeichnet vom anstrengenden Tag entschieden wir uns für die Heimreise (eine Unterkunft war im Umkreis von 100 km nicht aufzutreiben) und fuhren quasi im Vol de Nuit mit nur einem Außenspiegel heimwärts.
Résumée des Herbstvereinsausfluges: Trotz der miserablen Wetterprognose im Vorfeld konnten wir jeden Tag bestens fliegen (gut, einen Tag waren nur Gleitflüge möglich) und hatten jede Menge air time. Wie immer gibt es welche, denen es super gefallen hat, manchen etwas weniger, und dem Rest war es "egal" :-)
Für den Reiseleiter Ludovic (Birgit & fits)
DGFC Rottal - Inn e.V., der Verein mit dem Herbstvereinsausflug 2008







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